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Alle an der iischi Party!
0 17. August 2012 | Openair Gampel
Es wird mehr gelacht und weniger getragen. Iischi Party ist zurück, lasst und Erinnerungen machen! Was am Tag geschah, weiss Gott, in den Sinn kommt mir nur eins, das heisst Hitze. Andere mögen sich ans Zelt aufstellen, Freunde finden und Bier besorgen erinnern. Am Abend stand bei mir letzteres an vorderster Stelle. Für Eagles of Death Metal war ich zu spät dran. Ging’s nach Dave Grohl hab ich one of the best fucking metal bands verpasst. Das tut mir Leid. Für die meisten waren es aber die Foo Fighters, die man nicht verpassen wollte. Wegen denen waren auch mehr als die Hälfte ultra nervös, vorallem wegen den Ex-Nirvana Mitglieder. Weil keine 13 mehr fiel das mit dem in die Hosen machen weg. Fürs Seelenheil, als Beruhigung und Medizin gegen Ungeduld gaben sich die Wartenden lieber selbst das eine oder andere Bierchen aus. Hier am Gampel gehört das zum Festival wie die Eier zum Hasen. Ohne Cardinal kein Gampel und ohne beides zusammen keine verrückten Menschen, die hier endlich sein können, was sie schon immer sein wollten.

Die Foo Fighters waren von anfang an laut, ein wenig wortkarg, dann angenehm und einmal kurz episch. Das Publikum schenkte dem Schlagzeuger Taylor Hawkins eine persönliche Welle und die Band dankte am Ende mit einer Zugabe. Nach Konzertende ging’s tanzen, feiern, leben lassen und bis früh morgens durchzechen. Mein Favorit und die beste Party des Abends passierte grad neben der Hauptbühne bei den Iren. Dort war die Mucke am gewaltigsten. Auf jeden Fall topten sie die Feier in meiner Lieblingsvenu, wo 5 DJ auf dem Laptop rumdrückten, eigentlich Ibiza-Feeling wollten, aber Scooter laufen liessen und ein asiatischer Platzhalter hinterm Mischpult dem Publikum den Mittelfinger entgegenstreckte, weil man sein Talent Aufzulegen in Frage stellte. Wollte man sich dieses Theater nicht länger antun, flüchtete man sich auf die Bänke nebenan im Freien und tanzte zu der CD-Player Musik, ganz ohne Discjockey, und machte sich seine Party selbst.

Die Gespräche nach Mitternacht oder die, welche meinen Morgen retteten wären schon Grund genug gewesen das Festival zu besuchen. Ich begegnete zwei Zürchern, die alle anderen Schweizer Dialekte besser sprachen, als ihren eigenen. Wegen ihren weissen Zähnen bekamen sie eine gemeinsame Zahnarzt Praxis erfunden. Fazit: Cola ist und bleibt schlecht für die Zähne. Der heitere Walliser im Shuttlebus, der mich an einen Bieber erinnerte, war der gleichen Meinung. Küssen wollte er dann aber nicht mich, sondern meine männliche Begleitung. Bieber wäre auf sicher nicht der einzige Openair Gast gewesen, der sich am nächsten Tag gefragt hätte, was hier passiert ist. Unvergessen bleibt auf jeden Fall die klassische Crêpes mit Nutella, ein Burger mit 240 gr. Fleisch und die spontane Limbotanz Einlage vor dem PostFinance Zelt.

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Die Braut / la meuf

Festival geht, Cardinal bleibt. Nicht schlecht Frau Specht. Gott sei dank, Pat Burgener zeigt Fleisch.
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