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Kater, Harte Kerle und Bushido
0 24. Juni 2012 | Touch the AirKaterstimmung am Touch the Air. Vor 9 Uhr abends und Bushido ging nichts. Zumindest nichts Weltbewegendes.
Es gab einige Kerle, hart im Nehmen, die frühmorgens nach 5 Stunden Pause wieder am Bier waren. Das sind dann auch die Kandidaten, die am Nachmittag ins Gras beißen, sich, geblendet von der Sonne, Gesicht, Arm und Bein verbrennen und dann den Abend und die Nacht im Zelt bei Schmerz und Leid verbringen. Auch schön, je nach dem, wo man sich die Prioritäten setzt. Auf der Wiese knutschen ist auch läss.

Bushido, wie man ihn kennt, liebt, hasst, fühlt sich vom jungen Publikum wenig angetan: „Wissen eigentlich deine Eltern, dass du hier bist?“. Rappen tut er dann aber doch noch und zwar für die Pamela „und alle anderen 16-jährigen Pamelas hier!“.
Je später der Abend, je näher die Nacht, je mehr ist das Partyvolk von den bitteren Nachwehen erlöst. Dagegensteuern ist das beste Mittel zum Zweck um weiterhin Vorzubeugen! Ich kauf mit also ein neues Blondes und schmeiss mir den gelbe 2-Franken-Depot-Jeton in die Tasche. So, dass ich ihn auch ja nie mehr finde. Morgen dank ich’s mir dann. Noch nie war Geld in den Sand setzen so leicht. Mein Highlight der Nacht, C2C. Wer's nicht kennt, muss es hören, live oder im Netz. Aufgepasst, weil's automatisch glücklich macht.
Obwohl im Programm stand, dass die letzte Nacht am Touch the Air bis irgendwann 6 Uhr morgens gehen sollte, ging um ca. halb 5 das Licht aus. Fertig Musik, fertig Party, keine Bar mehr, die sich für die Gesellschaft einsetzte. Die intensive Gespräche passierten dann auf dem Weg zur Bahn. Einer vermisste seine Freundin, ein anderer sein Zelt. Man hilft sich, wo man kann. Schliesslich sitzen alle im gleichen Boot. Oder alle in der gleichen S 17 Richtung Dietlikon. Oder Dietikon, wer weiss das um diese Zeit denn schon genau. Es war pumpen voll, aber alle gut gelaunt, mit der Sonnenbrille auf dem Kopf und dem restlichen Jägermeister in der Hand. Kaffee ist überbewertet. Ganz klar.
Alles in allem darf man sagen, es war ein Spass am Touch the Air, mit erstaunlich guten Teigwaren, angenehmer, aber zu leiser Musik und ganz tollen Menschen, die es einmal mehr wissen wollten. Zum Schluss rat ich dann noch, sich den eigenen Körper gut anzuschauen. Es sind nicht nur die blauen Flecken oder Blutspuren, die einen verunsichern. Zecken gibt es auch.
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