Geschichte der Brauerei Cardinal
1788
François Piller, Wirt des beim Berner Tor gelegenen Gasthauses «Zum Lachs» in Freiburg, beschliesst die Errichtung einer Brauerei. Später wird daraus die Brauerei Blancpain.

1890
Zum ersten Mal wird ein Bischof von Freiburg vom Papst zum Kardinal ernannt. Zu diesem feierlichen Anlass braut die Brauerei Blancpain ein Festbier, das Cardinal. Angesichts des grossen Erfolgs dieses Bieres beschliesst Paul Blancpain, seinem Unternehmen den Namen dieses aussergewöhnlichen Produktes zu geben: Brasserie du Cardinal.

1904
Die Brauerei zieht um an einen Standort nahe des Freiburger Bahnhofs.

1970
Gründung der Sibra-Holding. Sie umfasst die Brasserie du Cardinal und die Brasserie Beauregard in Freiburg, die Salmen-Brauerei in Rheinfelden, die Brasserie de la Comète in La Chaux-de-Fonds und die Brauerei Wädenswil, Weber AG.

1991
Die Feldschlösschen-Hürlimann-Holding übernimmt die Brauerei Cardinal.
Übernahme der Markenrechte Brand Cardinal durch Feldschlösschen.

1998
Obwohl zuvor wegen fehlender Auslastung die Schliessung der Brauerei Cardinal bekannt gegeben worden war, unterzeichnen die Feldschlösschen-Hürlimann-Holding, die Behörden der Stadt und des Kantons Freiburg ein Abkommen, das unter bestimmten Voraussetzungen die Fortführung des Betriebs in Freiburg bis mindestens 2004 vorsieht. Die Belegschaft wird von 220 auf rund 100 Personen reduziert.

2000
Die Feldschlösschen Getränke Holding AG und damit auch der Standort Freiburg werden vollständig in die dänische Carlsberg-Gruppe integriert. Carlsberg ist die viertgrösste Bierproduzentin weltweit.

2006
Feldschlösschen lanciert mit der Marke Cardinal EVE, ein leicht alkoholhaltiges Aperitifgetränk für Frauen.